





Nicolaus Hartmann der Jüngere
Die Bauten des St.Moritzer Architekten Nicolaus Hartmann d. J. (1880–1956) stellen einen unübersehbaren, vielbeachteten Teil der Geschichte der Schweizerischen Architektur des 20. Jahrhunderts dar. Mit seinem «Bündner Heimatstil» hat er die Baukultur Graubündens und des Engadins beinahe ein ganzes Jahrhundert während dem grossen wirtschaftspolitischen Aufschwung der bündnerischen Tourismuszentren mitgeprägt.
Er griff bewusst auf regionalistische, traditionsgebundene Bauformen zurück und stützte sich auf örtliche Materialien und solides Handwerk. Zeitlebens blieb er Vertreter der Heimatschutzbewegung.
Neben der Hotellerie war die RhB sein grösster Auftraggeber. Dazu kamen diverse Restaurationsarbeiten an Burgen und Schlössern. Zu den wichtigsten Bauten im Engadin gehören neben dem Hotel Castell das La Margna in St.Moritz, das Bahnhofsgebäude Alp Grüm, die Gedenkstätte Giovanni Segantini, die im Jahre 1998/99 von Hans-Jörg Ruch sensibel saniert wurde, das Engadiner Museum, die Kirche in St.Moritz-Bad, die Alpenrose in Sils und das Lyceum Alpinum Zuoz.
























